ÿþ<html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1"> <meta name="GENERATOR" content="Microsoft FrontPage Express 2.0"> <title>Leitfaden für Katzenkäufer</title> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; CHARSET=iso-8859-15"> <meta name="title" content="Perserkatzen von Kurland"> <meta name="description" content="Perserkatzen, Perserkätzchen, mit Näschen, Nasenbären, Hobbyzucht, von Kurland, Manching, Kitten, ohne platte Nase, Edelkatze, Colourpoint, Tabby, Lilac, Lilac-Creme, Katzenkauf, Mühlhausen, 93333"> <meta name="keywords" content="Perserkatzen, Perserkätzchen, mit Näschen, Colourpoint, Nasenbären, Hobbyzucht, von Kurland, Manching, Blue, Blue-Creme, Lilac, Lilac-Creme, Blue-Point, Seal-Point, White, Black, Tabby, Creme, Creme-White, Katzenkauf, Mühlhausen, 93333"> <meta name="page-topic" content="Perserkatzen, Perserkätzchen, mit Näschen, Colourpoint, Nasenbären, Hobbyzucht, von Kurland, Mühlhausen, Manching, , Katzenkauf, 93333"> <meta name="robots" content="ALL"> <meta name="robots" content="index,follow"> <meta name="revisit-after" content="14 days"> <meta name="audience" content="All"> <meta content="text/css" http-equiv="Content-Style-Type"> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1"> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="scripte/styles.css"> <link rel="shortcut icon" href="bilder/favicon.ico"> </head> <bgsound src="bilder/sound_tenoclock.mid" loop="-1"> <body background="bilder/dunkelblau.jpg"> <script language="javascript" src="scripte/noquelle.js"></script> <script language="javascript" src="scripte/vollbild.js"></script> <a name="Beginn"></a> <div align="center"> <center><table border="2" cellspacing="0" width="70%"> <tr> <td style="width:20%" align="center" style="background-color: #8080C0"><a href="index.html"><font face="Arial"><font color="#FFFF000"><b>Fenster schließen</font></a></b></td> </tr> </table></center> </div> <br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <img src="bilder/image1.jpg"</p> <center> <br> <font face="Arial" size=5 color="#FFFF33"><b>Züchter und andere Wesen</font></b><br> <font face="Arial" size=5 color="#00FF00"><b>Leitfaden für Katzenkäufer</font></b><br> <font face="Arial" size=5 color="#FFFF00"><b>von Sarah C. Kilian</font></b> <br><br><br><br> <center><table border="2" cellspacing="0" width="70%"> <tr> <td style=align="left" style="background-color: #FFFF00"> <font face="Arial" size=6 color="#FF0000">W</font> <font face="Arial" size=4 color="#000000">er darf überhaupt züchten? Wer züchtet, wer vermehrt? Was ist ein Hobbyzüchter, und wann wird's zum Geschäft? Wie trennt man die Spreu vom Weizen, unterscheidet also die weniger astreinen Figuren von den seriösen Personen - und wie den "richtigen" Züchter finden? Gute Fragen ... aufgrund der "menschlichen Vielfalt" aber leider nicht alle erschöpfend zu beantworten. Der nachfolgende kleine Wegweiser durchs Labyrinth könnte immerhin helfen ...</b></font></TD> <font face="Arial"></b></font></TD> </tr> </table></center> </div> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <br><br><br> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><I>Züchter werden ist nicht schwer ...</I></font> <br><br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Um es gleich vorwegzunehmen; Jeder, der sich zielgerichtet erinnern kann, dass man dazu<br> ein weibliches und ein männliches Tier braucht, darf "züchten" und sich sogar "Züchter"<br> nennen. Auf die Bezeichnung gibt's leider kein Monopol, hinsichtlich eines wünschenswerten<br> Qualitätsanspruchs allerdings kommen (theoretisch) auch Krethi und Plethi nicht ganz um den<br> Paragraphendschungel herum. Denn der Gesetzgeber verlangt, dass jeder ein Tier, seiner<br> Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht<br> unterbringen" muss.<br> Da ist auch von Raumklima und Lichtverhältnissen die Rede, also nix mit Keller, Garage oder<br> Besenkammer zur Kätzchenaufzucht. Und wer das nun breit gefächert auszulegen wünscht - die<br> Legislative erwartet sowohl die erforderlichen Kenntnisse als auch Fähigkeiten zur artgerechten<br> Haltung. Da beißt die Maus zwar keinen Faden ab, aber wer kontrolliert's?<br> Unter diesen Voraussetzungen also darf "züchten" wer mag. Von einem "Zuchttier" hingegen<br> wird zumindest dessen Eintragung in einem Zuchtbuch vorausgesetzt, die nicht als private<br> Notizzettelwirtschaft missinterpretiert werden sollte, sondern, soll man's ernst nehmen<br> können, an sich zu den Aufgaben eines registrierten Zuchtverbandes gehört. Womit immerhin<br> ein gewisses Maß von Qualität (in jeder Richtung) gewährleistet wird, weil sich in diesem<br> Fall der züchtende Mensch ja den Regeln und Vorschriften einer Obrigkeit unterwirft, die<br> ihrerseits dem Gesetzgeber verpflichtet ist.<br> Und da selbiger eben kaum Einblick hat, was sich hinter verschlossenen Türen so tut, macht<br> es absolut Sinn, sich an einen sozusagen durch die nächste Instanz kontrollierten Züchter<br> zu wenden. Welcher normalerweise ein Hobbyzüchter ist, denn das ist grundsätzlich jeder,<br> der seine Tätigkeit nicht als Gewerbe steuerpflichtig angemeldet hat. Das tun zwar nur<br> sehr wenige Züchter, die aber deshalb zwangsläufig keine schlimmen Finger sein müssen,<br> sondern zumeist gleichfalls Mitglied eines eingetragenen Zuchtverbandes sind und deshalb<br> einer gewissen Beaufsichtigung unterliegen. Teilweise leicht erkennbar an den Stammbäumen<br> für den Nachwuchs, der durchaus die Spreu vom Weizen zu trennen vermag.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image2.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Der Stammbaum</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Wer eine Rassekatze erwirbt, hat Anspruch auf einen Stammbaum - und auch wenn Sie denken,<br> der wäre ja so wichtig nicht, weil Ihnen keinerlei züchterische Ambitionen vorschweben und<br> der Mieze trotz umwerfender Schönheit niemals Ausstellungsehren zuzumuten gedenken: Er ist<br> wichtig. Und er gehört zur Katze wie die Geburtsurkunde zu Ihnen, ist ein Nachweis der<br> ordnungsgemäßen Registrierung sowohl des Tieres als auch des Züchters - und schlägt<br> kostenmäßig nicht ernsthaft zu Buche.<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Hüten Sie sich vor Züchtern, die Ihnen die Wahl lassen, ob Sie die Katze mit oder ohne<br> Papiere kaufen wollen! Sie können davon ausgehen, dass es gar keinen rechtmäßig zur Katze<br> gehörenden Stammbaum gibt und Ihnen lediglich Geld für etwas abgeknöpft werden soll, das<br> weniger Wert hat als eine Rolle Klopapier. Und Sie können weiter davon ausgehen, dass<br> Abstammung und "Rasse" der Katze nicht weniger fadenscheinig sind.<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Bekommen Sie Fotokopien der Stammbäume der (vermutlichen) Elterntiere mit dem Hinweis,<br> mit diesen könnten Sie beim Club selbst eine Ahnentafel beantragen, dann sollte Ihnen<br> klar sein, dass Kätzchen wie Züchter mitnichten registriert sind und der Verein gar<br> keine Ahnung davon hat - und selbstverständlich kein wie immer geartetes Papier ausstellt<br> und auch gar nicht kann.<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Lassen Sie Vorsicht walten bei Stammbäumen, die Sie nicht lesen können, d.h. deren fremde<br> Sprache nicht die geringste überprüfung zulässt, ob das Pedigree auch wirklich zur Katze<br> gehört - viele verdatterte Käufer mussten später feststellen, dass z.B. ihre süße kleine<br> cremefarbene Britin auf dem Papier ein schwarzer Kater einer ganz anderen Rasse ist ....<br> Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, handelt es sich in der Regel um in Ostländern<br> produzierte Katzen, die über im Westen lebende Händler gewinnbringend verschachert werden.<br> Denn: Kein deutsches Zuchtbuchamt stellt fremdsprachige Papiere aus!<br></font> <br> <font face="Arial" size=4 color="#FFCCCC"><I> Gelegentlich wird ein Kostenersatz für die Ahnentafel verlangt, manchmal, um den Kaufpreis<br> zu schönen (obwohl die Clubs für die Erstellung der Stammbäume in der Regel nur sehr<br> marginale Gebühren erheben), manche Züchter verrechnen je nach Aufwand generell getrennt,<br> warum auch immer. Das sollte trotzdem kein Grund sein, vom Kauf des gewählten<br> Herzensbrechers Abstand zu nehmen, denn dieser Betrag fällt in keinster Weise ins Gewicht.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image3.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Original & Fälschung</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> In Zeiten wie diesen entstehen Ahnentafeln schon mal in mehr oder minder künstlerischer<br> Heimarbeit, heutzutage gibt's ja schon für alles Softwareprogramme, und die Herstellung<br> eines täuschend echten Pedigrees ist ein Klacks - strapaziert aber nur das geduldige Papier<br> und ist selbiges nicht wert. Ein zusätzliches Handicap für den Käufer ist, dass jeder Verein<br> seine eigenen Formulare hat. Worauf also achten?<br> Zunächst: Der Stammbaum wird vom Züchter vermittels einer so genannten "Wurfmeldung" bei<br> dem Club beantragt, bei welchem er Mitglied ist, und der allein ist auch berechtigt, einen<br> solchen auszustellen. Erkennbar am<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Original-Stempelabdruck des Zuchtbuchamtes plus Original-Unterschrift des amtierenden<br> Verantwortlichen. Achten Sie darauf! ! Es darf sich keinesfalls um eine Farbkopie handeln<br> oder um einen Computerausdruck ohne die erwähnten Signaturen - derlei "Nachweise" sind<br> mitnichten eine Garantie auf die Richtigkeit der angegebenen Daten und keinen Pfifferling<br> wert.<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Ausnahme: Von einem Züchter, der unter der ägide eines amerikanischen Clubs züchtet in der<br> Regel CFA (Cat Fanciers Association Inc.) oder TICA - werden Sie nicht immer einen Original-<br> Stammbaum bekommen, weil dieser häufig nur vom Dachverband in den USA ausgestellt werden<br> darf. Aber Sie müssen eine Registrierungskarte bekommen = entweder einen so genannten<br> "Green Slip" (der auch blau sein kann), der vom Züchter unterschrieben sein muss und zumindest<br> garantiert, dass die Katze in die Zuchtbücher eingetragen wurde. Züchter, die den TICA Code<br> of ethics unterzeichnet haben, werden allerdings die Registrierung erst nach erfolgter<br> Kastration von so genannten Liebhabertieren herausgeben. Dies soll die Zuchtverwendung dieser<br> "pet-kitten" unterbinden. Wenn Sie einen Stammbaum möchten, müssen Sie diesen Abschnitt samt<br> einer Gebühr von etwa $ 30,- bis $ 80,- an den Club in die USA senden oder den Züchter darum<br> ersuchen.<br></font> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9;<font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Wenn Sie sich aufgrund welcher Details auch immer nicht sicher sind, wenden Sie sich - vor<br> dem Kauf bzw. jeglicher Zahlung - an den Verein! Er wird Ihnen bestätigen, ob der Züchter<br> bei ihm Mitglied und der Wurf ordnungsgemäß gemeldet ist, und kann oft darüber hinaus mit<br> aufschlussreichen Infos dienen.<br></font> <br> <font face="Arial" size=4 color="#FFCCCC"><i> Damit nicht genug, tauchen gelegentlich Originalpapiere auf, die auch nicht so recht zur<br> Katze passen. Vom schwungvollen Handel mit Stammbäumen sind zwar vermutlich Hundezüchter<br> deutlich mehr betroffen, aber die felide Dunkelziffer ist zweifellos gegeben = immerhin<br> können Würfe gemeldet werden, die gar nicht vorhanden sind, gerne von mittlerweile im<br> Katzenhimmel befindlichen Eltern (von deren Ableben der Club keine Kenntnis hat), auch um<br> die Pedigrees verstorbener Kätzchen wär's schade, bringen sie auf dem Schwarzmarkt doch<br> immerhin ein wenig Zubrot, sofern der züchtende Fiesling die entsprechenden Kontakte hat.<br> Also sollten Sie nicht nur aufs Original achten, sondern auch auf den Inhalt.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image4.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Kleinkram</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FF0000"> Ganz besonders auf die Stammdaten des Kätzchens und hier wiederum vor allem (aber nicht<br> nur) auf das Geburtsdatum, das kaum dem tatsächlichen entspricht, d.h. die Kitten sind<br> üblicherweise deutlich jünger als angegeben. Händler (siehe nächstes Kapitel) wollen ihre<br> Ware schließlich schnellstmöglich unter die Leute bringen. Sind Sie einem ganz Gerissenen<br> in die Hände gefallen, wo alles passt, weil zielgerichtet "bestellt", gibt's zwar keine<br> Handhabe - aber Sie werden's auch nicht merken. Wenig Trost? Also, was muss in dem Papier<br> nun drin stehen:</font><br><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Die Stammdaten des Kätzchens = Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse, Fellfarbe (sowie die<br> Augenfarbe, sofern innerhalb der Rasse verschiedene erlaubt sind) und die Zuchtbuchnummer.</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Name, Rasse, Farbe und Zuchtbuchnummer der Vorfahren = zumeist vier Generationen, also<br> Eltern, Großeltern, Ur- und Ururgroßeltern - sinnigerweise alle von der gleichen Rasse<br> (Ausnahmen sind unter bestimmten Umständen möglich, fragen Sie den Club)</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Name und Anschrift des Züchters (manchmal auch dessen Mitgliedsnummer)</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Name und Anschrift des Clubs, der die Papiere erstellt hat.</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><ALIGN="LEFT"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Üblicherweise werden Titel (wie Champion etc.) der Ahnen genannt, gelegentlich auch<br> vorhandene Ausstellungsergebnisse der Eltern, manchmal sogar die Wurfstärke.<br></font> <br> <font face="Arial" size=4 color="#FFCCCC"><I> Rasse und Farbe des Kitten werden in der Regel ausgeschrieben und sind somit leicht<br> nachzuprüfen, bei den Vorfahren verwendet man häufig Codes - während die Kurzbezeichnug<br> der Rasse (wie SIA für Siamese oder </I>MCO <I>für Maine Coon) mehr oder minder leicht<br> übersetzbar ist, scheitert naturgemäß jeder Laie an den Farben. Da müssen Sie einfach<br> dem Züchter vertrauen oder den Club als Dolmetscher einschalten.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image5.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Paketgebühr</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FF0000"> Europäische Clubs mit ernsthaftem Gebaren übermitteln die Stammbäume dem Züchter, noch<br> bevor die Kitten das vorgeschriebene Abgabealter (niemals unter zwölf Wochen!) erreicht<br> haben, d.h. das Pedigree (und der Impfpass!!) wird dem Käufer zusammen mit dem Jungtier<br> übergeben, wie sich's für einen seriösen Züchter gehört. Manche Zuchtbuchämter glänzen<br> freilich schon mal mit Säumigkeit ...</font><br><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Hat der Züchter die Papiere nicht parat und vertröstet Sie auf später: Erkundigen Sie<br> sich unbedingt beim Club, ob das auch seine Richtigkeit hat. So manche "Nachsendung"<br> ist nie angekommen ... Sollte der Verein den Züchter gar nicht kennen, wissen Sie ja<br> wohl, was es geschlagen hat.<br></font> <br> <font face="Arial" size=4 color="#FFCCCC"><i> übrigens: Ein registrierter Züchter kann Stammbäume nicht ablehnen, sie werden ihm nach<br> Meldung des Wurfes automatisch zugestellt (zum Teil abgesehen von der erwähnten Ausnahme<br> ist USA), selbst wenn er seltsamerweise beabsichtigt, die Kitten zu verschenken. Wurde der<br> Wurf nicht gemeldet, egal aus welchem Grund, d.h. der Club versteht bei Ihrer Anfrage nur<br> Bahnhof, tja dann, wie gehabt - denn derlei Praktiken werden nicht toleriert und in der<br> Regel mit Sanktionen geahndet, bis hin zum Ausschluss!<br></i></font> <br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Unte Papiere" versteht man gemeinhin jedoch nicht nur den Stammbaum, sondern ebenso den<br> Impfpass, eventuelle Gesundheitsattests, Futterplan, Kaufvertrag ... Wenn Sie das Schätzchen<br> abholen, sollte das "Paket" schon geschnürt sein = Kohle gegen Kitten inklusive sämtlicher<br> Papiere - <U>alle</U> Details dazu in der nächsten Folge.<br> Ordnungsgemäße Papiere sind freilich nur ein Teilaspekt auf der Suche nach dem seriösen<br> Züchter, denn auch unter dem Deckmäntelchen eines anerkannten Vereins lässt sich mannigfaltig<br> Finsteres bewerkstelligen. Aber gehen wir's geordnet an.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image6.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Die schwarzen Schafe</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> An sich umfasst diese freundliche Bezeichnung jene "Züchter", die ohne Zugehörigkeit zu<br> einem Zuchtverband vor sich hinwerken, entweder weil sie mit der Vereinsmeierei nichts<br> am Hut haben, aufgrund schnöder Behandlung ausgetreten sind oder keinerlei Unterstützung<br> bei ihren hochfliegenden Plänen erfahren haben (die seriöse Züchter wie Clubs gern Schauer<br> des Entsetzens über den Rücken zu jagen pflegen). Die Liste der Ausreden ließe sich<br> beliebig fortsetzen, häufig wird auch der karitative Aspekt hervorgehoben und an die Käufer<br> gedacht, die beim Erwerb eines Jungtieres ja die entstehenden, horrenden Unkosten<br> "mitzahlen" müssten (wieso eigentlich?) - welche zwar an sich über den jährlichen<br> Mitgliedsbeitrag und Stammbaumgebühren nicht hinausgehen und auf die Kitten "aufgeteilt"<br> eine Bagatelle wären, aber na ja ...<br> Erst kürzlich beklagte wieder eine leidgeprüfte Möchtegernzüchterin die clubmäßigen<br> Misswirtschaften, deren unzumutbar grimmigen Reglements sie unters zentnerschwere Joch<br> des Schwarzzüchtens gezwungen hätten. Nur der schnöde Mammon und das fehlende<br> Zeitaufkommen würde sie daran hindern, einen eigenen Club zu gründen (Gott bewahre),<br> wo all das erlaubt ist, was hier zu wiederholen ich mich außerstande sehe ... das sind<br> Schmerzen! Abgesehen von diesen gegen die Trostlosigkeit des Seins tapfer ankämpfenden<br> Wesen gibt's dann noch die anderen Auswüchse der freien Marktwirtschaft, nämlich jene,<br> in deren Etablissements Sie definitiv immer finden, was Sie suchen, weil dort nämlich<br> schlicht alles zu haben ist. Häufig auch das, was man gar nicht gesucht hat. Mehr oder<br> minder. Eher mehr. Womit nun einerseits "echte" Händler gemeint sind, die selbst gar<br> nicht züchten, sondern mehreren Züchtern aufgrund bodenloser Herzensgüte nur die leidige<br> Käufersuche per Vermittlung abnehmen - was zumeist bedeutet, dass sie etliche Würfe<br> verschiedener Rassen "lagernd" haben, auf Wunsch aber so gut wie alles beschaffen können<br> (Finger weg!).<br> Zumeist perfekt organisiert gibt es selten eine Gratwanderung zwischen legal und illegal,<br> es sind zwar Kätzchen sowohl mit als auch ohne Papiere erhältlich, die jedoch genau<br> definiert sind und überwiegend auch bleiben. Soll heißen, wenn Sie sich in ein Schätzchen<br> "mit" verlieben, ist es "ohne" nicht zu haben. Dafür ist "ohne" ja schon fast geschenkt<br> (in der Tat allerdings weit davon entfernt) und erstreckt sich üblicherweise natürlich<br> auch auf den Impfnachweis oder dieser ist derart obskur, dass einem Tierfreund schon beim<br> Drandenken schlecht wird.<br> Ich muss dennoch (widerstrebend) zugeben, dass ich einige auf diesem Wege erworbene<br> Tiere kenne, die freilich trotz (unleserlichem) Stammbaum vom rassespezifischen<br> Schönheitsideal teilweise Lichtjahre entfernt sind - aber immerhin: Sie leben noch<br> ... Was zweifellos in Richtung Sensationscharakter geht, denn landläufig stecken hier<br> Massenvermehrer dahinter, deren in Käfigen vegetierende Tiere gnadenlos als Gebärmaschinen<br> missbraucht und ohne viel Federlesens ausrangiert werden, wenn sie ihr Soll nicht mehr<br> bringen. Andererseits kommt derlei nicht nur bei den bösen Ausländern oder Händlern vor,<br> sondern auch bei Züchtern hier zu Lande - und die können zu allem übel auch noch<br> durchaus registriert sein ... Seufz.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image7.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Grauzonen</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Bedauerlicherweise ist nämlich selbst bei den Züchtern, die Mitglied eines renommierten oder<br> zumindest ordnungsgemäß ein-getragenen (da können schon mal Welten dazwischen liegen!)<br> Zuchtverbandes sind, keineswegs immer alles im grünen Bereich. Die zahlenmäßig glücklicher-<br> weise überwiegenden, braven weißen Züchterschafe sind von grauen leider ziemlich durch-<br> wachsen, und die "schwärzliche" Tendenz hält sich auch nicht bedeckt im Untergrund.<br> Da eine lückenlose Überwachung in so gut wie keinem Bereich unserer Gesellschaft möglich<br> ist, kann sich natürlich auch in anerkannten Clubs weniger Vertrauenswürdiges tummeln - und<br> hier wird die Sache wirklich schwierig. Das beginnt schon damit, dass es an sich nicht<br> verboten ist, mehrere Rassen zu züchten. Es wird lediglich erwartet, dass diese getrennt<br> gehalten werden, um katermäßige übergriffe auf rassefremde Damen zu verhindern. Passiert's<br> dennoch, wird der Wurf eben nicht gemeldet und per Sonderangebot verscherbelt.<br> Finden Sie sich also unvermutet in einem derartigen Zuchtbetrieb wieder und dürfen unter vier,<br> fünf Rassen wählen, lässt sich das wohl als moralisch verwerflich deklarieren, aber das war's<br> auch schon - sofern sich der Produzent zumindest nach außen hin an die Vorschriften seines<br> Clubs hält. Wie's "drinnen" ausschaut, weiß der ja nicht ... Aber Sie müssen derlei ja auch<br> nicht durch einen Kauf unterstützen.<br> Abgesehen davon gibt's dann noch die Züchterwesen mit Vorausblick, die sich bei mehreren<br> Clubs registrieren lassen, damit die Massenproduktion nicht so auffällt. Ausnahmen bestätigen<br> freilich die Regel - eine Mitgliedschaft bei zwei deutschen Clubs unterschiedlicher<br> Organisationen bzw. des gleichen Dachverbandes, aber in verschiedenen Ländern, ist in der<br> Regel nicht gestattet, und da frage ich mich schon, was dahintersteckt.<br> Amerikanisch orientierte Züchter hingegen sind häufig sowohl in den USA als auch bei einem<br> europäischen Club Mitglied, und das macht sie mitnichten zwangsläufig verdächtig, sondern<br> hat nachvollziehbar vernünftige Gründe. Meistens jedenfalls.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image8.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Grau-Kariert</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Und dann hätten wir da noch jene Individuen, die gleichfalls mehr oder weniger abgesegnet<br> zu Werke gehen, sich meist auch nur einer oder zwei Rassen widmen, ihre Tiere aber an den<br> seltsamsten Orten unterbringen - vom Keller bis zum Caravan. Kater landen da relativ schnell,<br> weil man sich von den Stinkem ja das Ambiente nicht versauen lassen kann. Das hat natürlich<br> was, zugegeben, aber wenn ich einen halten möchte oder muss (was aus unter-schiedlichen<br> Gründen in der Tat vorkommen kann), sollte doch vor der Anschaffung eine geeignete Unterkunft<br> bedacht/geschaffen werden, oder sehe ich das falsch? Selbst wenn es gütigerweise "nur" darum<br> geht, den Mädels Reisestress zu ersparen wieso muss dafür der Kater "bezahlen"? Das treibt<br> einem schon mal die Tränen in die Augen, aber wenn sogar die Mütter mit ihren Kätzchen im<br> Geräteschuppen, der Waschküche oder sonst wo isoliert hausen müssen, kann eigentlich weder<br> von Zucht und schon gar nicht von Hobby gesprochen werden, für mich ist das schlichte<br> Vermehrung, und alles, was wirklich zählt, ist die Kohle. Was nicht bedeuten muss, dass mit<br> den Katzen kein Staat zu machen und Pokale einzuheimsen wären. So sich die aufgrund<br> Vereinsamung häufig verhaltensgestörten Kreaturen nicht sowieso dagegen wehren. Wer mit<br> seinen Tieren nicht lebt, liebt sie auch nicht. Wen das nicht stört und trotzdem zulangt, sollte<br> hinterher jedenfalls nicht jammern.<br> Gegen eine der fatalsten (und relativ weit verbreiteten) züchterischen Torheiten, der fehlenden<br> Selbsterkenntnis, ist leider auch kein Kraut gewachsen. Anders kann ich mir zumindest nicht<br> erklären, wie sonst einem Laien im Brustton ehrlicher (?) überzeugung erstklassige Zucht- und<br> Ausstellungskatzen aufgeschwatzt werden, die bestenfalls "nett" sind. Damit bewegen wir uns<br> zwar äußerlich im seriösen Rahmen, wären aber theoretisch wieder am Anfang - jeder kann<br> züchten ... Weshalb wir in der nächsten Folge die Zucht- und Ausstellungstauglichkeit - sofern<br> Sie derlei im Blickwinkel haben - etwas näher beleuchten wollen.</font></p> <br><br> <center><img src="bilder/image9.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Und woran erkenne ich einen seriösen Züchter</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Heben wir uns also die Frage der Kompetenz im Sinne von züchterisch Sinn machendem Zuchtziel<br> für die nächste Runde auf und hinterfragen zunächst mal nicht, ob der Mensch auch weiß, was er<br> tut, und ein vernünftiges Konzept hat. Und beschränken uns auf alles das, was jeder Laie sehen<br> bzw. nachprüfen kann - sofern nicht bereits angesprochen, weshalb noch einmal darauf hingewiesen<br> wird, bei den Zuchtvereinen Rückendeckung einzuholen! Denn eine kleine Hobbyzucht mit wenigen<br> Kitten in Jahr muss definitiv noch lange nicht das Eldorado sein ... Also:</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Normalerweise findet man bei seriösen Züchtern eine, mittlerweile häufig auch zwei verschiedene<br> Rassen, wogegen sicher nichts einzuwenden ist, wenn die Anzahl der Tiere überschaubar bleibt ...<br> ein etwas heikler Begriff übrigens: Viele Besucher kriegen schon die Krise, wenn sie mehr als<br> fünf Katzen sichten, die sich bei gleicher Farbe dann auch noch potenzieren, weil zwei davon<br> mehrmals aus verschiedenen Richtungen vorbeilaufen ich habe das so oft erlebt, dass ich es gar<br> nicht mehr zählen kann. Wer z.B. zehn Katzen hat, ist noch lange kein Massenzüchter! Bei zehn<br> Zuchtkätzinnen einer Rasse allerdings sieht das schon etwas anders aus.</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> In der Regel, zumindest in über einige Jahre bestehenden Züchterhaushalten, machen meist<br> die Kastraten die "Masse" - lassen Sie sich dadurch nicht verwirren, aber achten Sie auch<br> darauf. "Mit oder ohne" kann immerhin Rückschlüsse auf den Stellenwert der Tiere erlauben.<br> Sehen Sie freilich nur Kastraten und die Kitten (mit oder womöglich gar ohne Mutter), würden<br> meine Ganglien schon wieder rotieren ... wo sind die anderen?</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Der Besuch bei einem Züchter darf jedoch nicht mit einer Hausbesichtigung verwechselt<br> werden. Teilt er das Heim mit seinen Tieren, können Sie das auch sehen, wenn Sie nur zu<br> wenigen Räumen Zugang haben. Ein blitzsauberes Wohnzimmer würde mich nur dann irritieren,<br> wenn ich nirgendwo weder ein einziges Katzenhaar noch irgendwelche Schlafgelegenheiten<br> oder einen Kratzbaum entdecken kann und die Kitten für die Umgebung mehr Interesse zeigen<br> als für die Menschen. Oder sich so fürchten, dass sie sich total verkriechen. Muss nicht,<br> schmeckt aber schon heftig nach "Schaftraum" und sollte hinterfragt werden.</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Und ich möchte absolut und in jedem Fall Mutter und Geschwister (sofern vorhanden natürlich)<br> live erleben sowie, falls dort beheimatet, auch den Vater - und keines dieser nur zur Ansicht<br> herein- und wieder rausgetragen, sondern bitte in ihrem alltäglichen Lebensbereich (abgesehen<br> von wirklich ganz seltenen Ausnahmen, die jedoch gleichfalls erklärungsbedürftig sind).</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Denn das absolute A und 0 ist die Haltung, womit sowohl das Umfeld als auch die Kontakt-<br> möglichkeiten zu Artgenossen und Menschen gemeint ist, ausschlaggebend für eine gute<br> Sozialisation und Menschenbezogenheit! Dazu gehört selbstverständlich ebenso Hygiene<br> ... selbige führen wir uns in der nächsten Folge ausgiebig zu Gemüte.</font><br> <font face="Arial" color="#FF0000"><font face="Wingdings">&#232;</font>&#9; <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Spontankäufe können ins Auge gehen, müssen freilich nicht, wenn Sie das Gefühl haben,<br> dass "alles stimmt" - wird mir ein aber ein Kätzchen angeboten, obwohl es eigentlich<br> vergeben ist, doch noch nicht "fix", würde ich mir schon etwas dabei denken. Wer einem<br> Interessenten innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes nicht im Wort bleibt, ist ja<br> vielleicht auch sonst nicht sehr verlässlich!</font></p><br> <br><br> <center><table border="2" cellspacing="0" width="70%"> <tr> <td style=align="left" style="background-color: #FFFF00"> <font face="Arial" size=6 color="#FF0000">A</font> <font face="Arial" size=4 color="#000000">bgesehen von der erwähnten Ausnahme erachte ich es als wünschenswert, wenn ein Züchter nur bei einem Verein Mitglied ist und nicht Kätzchen mit Stammbäumen verschiedener Herkunft anbietet. Ganz besonders bei "normalen" Rassen, wo nicht aufgrund eines komplizierten Zuchtzieles das Fähnchen in zweierlei Richtungen zu wehen braucht. Wenn Sie sich, gibt's mehr als einen Wurf bzw. Rasse, die Papiere zeigen lassen, bringt das (freilich nicht immer) Licht ins Dunkel - gibt es sonst nichts zu beanstanden, wäre mir das, ist die Mieze zum Liebhaben und nicht zur Weiterzucht oder als künftiger Showtiger gedacht, nicht so wichtig. Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Was nun bitte nicht als Aufruf zur Missachtung astreiner Stammbäume auszulegen ist da hätte ich mir sämtliche langatmigen Vorreden je er speien kennen....</b></font></TD> <font face="Arial"></b></font></TD> </tr> </table></center> </div> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Übrigens: Züchter, denen es ganz sicher nicht ums Geld geht, die rundum gesunde und<br> sogar noch schöne Jungtiere mit passendem Pedigree zu moderaten Preisen an ausgesucht<br> nette Menschen vergeben, sind zwar vereinzelte Lichtgestalten ... aber es gibt sie tatsächlich.</font><br> <br><br> <center><img src="bilder/image10.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Wo finden</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Mit der Lupe ... Der Möglichkeiten sind viele, Fachzeitschriften (eine der wichtigsten haben Sie<br> gerade in der Hand!), Tageszeitungen (nicht nur schlimme Finger inserieren, bleiben Sie trotzdem<br> wachsam). Ohne Internet geht heute natürlich fast gar nichts mehr, super gestylte Websites verraten<br> zwar einen gewissen Stellenwert, den die Katzen einnehmen, haben aber nichts mit irgendwelchen<br> Garantien zu tun. Interessant sind sie allemal, und man kann daraus eine Menge lernen - auch aus<br> dem, was nicht gezeigt wird ... die übung macht's, Sie müssen sich nur die Zeit nehmen und keine<br> Info überspringen.<br> Mangels eigenem Zugang haben etliche Züchter nur eine Page, einfach um eben vertreten zu sein.<br> Manch Langgediente verfügen auch darüber nicht, lassen Sie diese nicht unter den Tisch fallen,<br> sondern kontaktieren die Vereine. Jeder Club ist vertreten, aber als reine "Suchmaschine" (aus<br> gutem Grund) oft nur begrenzt geeignet, d.h. die dort gezüchteten Rassen sind ersichtlich, aber<br> nur selten aktuelle Würfe - häufig zwar verlinkt, aber nicht immer und nicht alle. Doch zum<br> Telefon müssen Sie sowieso greifen - zum Züchter pilgern und Ihre Wahl treffen selbstverständlich<br> auch; wer eine Katze kauft, die er vorher nicht gesehen hat, ist selbst schuld. Und wer auf diese<br> Weise verkauft, sicher nicht seriös.<br> Tipp: Wenn Sie Züchter übers Internet anschreiben, wahren Sie wenigstens die Höflichkeit der<br> persönlichen Anrede und verschicken keine "Rundschreiben" - ich pflege derlei niemals zu<br> beantworten! Nicht sonderlich sinnig ist auch die Anfrage nach einer Rasse oder Farbe, die ein<br> Züchter gar nicht hat ... Mail-Adressen schwirren selten einfach so durch den äther ...<br> Gut geeignet sind nach wie vor Shows, weil man dort jede Menge Informationen und erste<br> Eindrücke sammeln, mit den Ausstellern gleich mal reden und sehen kann, wie die Katzen<br> aussehen, die sie züchten. Oder wie verschiedene Rassen überhaupt aussehen - auf Bücher<br> ist hier aufgrund des häufig etwas antiquierten Bildmaterials nicht immer Verlass. Außerdem<br> liegen in den Sekretariaten oder bei Informationsständen meist aktuelle Jungtierlisten auf,<br> und Sie können vor Ort vermittels Geplauder durchaus interessante Hinweise bekommen.<br> Abgesehen davon sind auch nicht alle Züchter untrennbar mit Konkurrenzdenken verhaftet und<br> vermitteln auch dann Kollegen, wenn sie selbst gerade Jungtiere abzugeben haben.<br> Manchmal sind die "Zwischentöne" sehr aufschlussreich, womit wir bei dem wären, ohne das<br> alles trotzdem oft nicht perfekt funktioniert: dem Bauchgefühl. Immerhin ist es ratsam, den<br> Kontakt zum Züchter auch nach dem Kauf aufrechtzuerhalten, und ein "guter" wird Ihnen<br> jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die besten Voraussetzungen sind allemal,<br> wenn die Chemie stimmt.</font><br> <br><br> <center><img src="bilder/image11.jpg" alt=""></center> <br><br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#33FF99"><i>Bitte Gehirn einschalten</i></font> <br><br> <font face="Arial" size=4 color="#FFFFCC"> Ohne Köpfchen geht es trotzdem nicht - bietet Ihnen der ultimativ netteste Mensch unter der<br> Sonne sein Kätzchen aus dem Käfig heraus zum Kauf an, egal aus welchem Grund, und sei es,<br> weil er in Absurdistan lebt und Sie nie im Leben dahin kommen ... also, ich würde die Finger<br> davon lassen. Wer schon mit allen Papieren auf einer Ausstellung antanzt, will verkaufen,<br> egal an wen. Einem wünschenswert mit Herz werkenden Züchter darf das aber nicht egal sein!<br> Außerdem möchte ich als Käufer sehen, wie und wo das kleine Schätzchen aufgezogen wurde, und<br> als Züchter möchte ich wissen, wie und wo es künftig leben soll wer's trotzdem tut und sich für<br> einen "Ladenverkauf" entscheidet, dem ist nicht zu helfen. überhaupt nicht zu helfen - wie immer<br> die Geschichte auch ausgehen mag.<br> Am Rande bemerkt sind nicht alle Züchter, die gerne und / oder häufig ausstellen, von<br> Profilierungssucht geplagt, das geht schon auch mit Gefühl für die eigentlichen Hauptdarsteller.<br> Hat eine noch sehr junge Katze allerdings schon haufenweise Bewertungen oder wird eine zehnjährige<br> noch immer auf Shows gezerrt oder rattert einer bei Anfrage nach einem Kitten statt einer sinnvollen<br> Antwort erst einmal sämtliche Titel und sonstigen Erfolge herunter, würde ich mir schon was dabei<br> denken ...</p><br> <br><br> <p style="text-align:left; margin-left:200px; margin-right:200px"> <font face="Arial" size=5 color="#FF0000"><b>Ende Teil 1</b></font> <br><br><br><br> </HTML>